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  Dass die Situation von Menschen auf der Flucht in unserem Land Tirol nicht beneidenswert ist, ist allgemein bekannt. Viele Probleme ergeben sich aus den erbärmlichen materiellen Verhältnissen, in denen zu leben viele dieser Menschen gezwungen sind.  
  Wie in der Tiroler Bevölkerung ist auch bei Zuwanderern das ganze Spektrum menschlicher Persönlichkeiten und Charaktere anzutreffen. Nigerianer, Tschetschene oder Tiroler - wer ist besser oder schlechter?  
  Betrachtet man die letzten 100 Jahre unserer Geschichte, gibt es für uns Tiroler keinen Grund, uns über Menschen in irgendeiner Weise erhaben zu fühlen. Eine autoritär rassistische Einstellung hält sich immer noch in Kreisen, denen offensichtlich entgangen ist, dass diese Geisteshaltung zu nichts geführt hat als zu vernichtenden Niederlagen in zwei von - mancherorts noch immer verehrten - Verbrechern angezettelten Weltkriegen.  
  Ob und wie weit rassistische und ähnlich menschenverachtende Denkweisen eine Rolle im Umgang mit Flüchtlingen und Asylwerbern in unserem Land Tirol spielen, wird sich aus dem Material ergeben, das hier zu finden sein wird.  
  Nächstenliebe und Solidarität sind jedenfalls nicht die dominierenden Elemente ...  
  Aber das lässt sich ja ändern ...  
     
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